Wir starteten gestern Morgen in Regensburg bei 3 Grad ( Hallo es ist Mai?). Unser Weg führte uns zunächst wieder durch die halbe Stadt zurück von der Studenten-WG zu einem Besuch im Johannes-Hospiz in Pentling. Dort frühstückten wir gemeinsam mit Herrn Beer und Frau Mauerer vom Hospizverein Regensburg, während wir ausgiebig über die Angebote unserer Vereine plauderten. Was mich besonders freute: Die Zeitintensive Pflege, die der Hospizverein Regensburg in Anlehnung an das Mühldorfer Projekt ZiB auf den Weg gebracht hat, funktioniert großartig und zeigt tolle Ergebnisse. Es ist schön, dass sich diese Idee so erfolgreich weiter verbreitet!

Herr Beer, selbst passionierter und ortskundiger Radfahrer versorgte uns außerdem mit einem wunderbaren Streckenvorschlag für die kommenden Kilometer. Entlang der Naab fanden wir tolle Radwege und eine traumhaft schöne Flusslandschaft, die wir in den nächsten Stunden durchradelten.

Insgesamt war diese Etappe trotzdem eine Herausforderung. Es ist leider immer noch ziemlich kalt und wir merken, dass wir langsam schlapper werden und die tägliche Radelei ihren Tribut verlangt. Wir sind jetzt schon mehr als 300 km unterwegs und neben radeln, frieren und nass werden sind wir auch damit beschäftigt, uns ausreichend zu versorgen. In den netten kleinen Dörfern ist es nicht immer so, dass es für uns etwas zu essen oder trinken gibt.
Das Wetter ist zwar mittlerweile besser, aber die Kälte macht uns ziemlich zu schaffen. Man merkt wie abhängig man davon ist, wenn man sich den ganzen Tag unter freiem Himmel aufhält. Dennoch macht die schöne Landschaft und die herzlichen Begegnungen unterwegs die Strapazen der Fahrt zum Großteil wett.















