Etappe 13 – Wir fahren von Lutherstadt Wittenberg nach Beelitz und ziehen ein erstes Resümee

Gemein: Obwohl uns der Wetterbericht für gestern Sonnenschein vorhergesagt hat, war schon am Morgen klar, dass das so nicht stimmt. Nach der Vormittagspause an einer Tanke – gab nichts anderes – hat es dann auch gleich zu regnen begonnen. Verglichen mit dem, was bei uns zu Hause gerade los ist, kein Drama. Wir sind sehr dankbar, dass wir uns aktuell im trockeneren Teil des Landes befinden. Nachdem unsere gestrige Etappe von Wittenberg nach Beelitz im Vergleich zum Vortag moderat ausgefallen ist und wir auch schon am frühen Nachmittag fertig waren mit Radfahren, blieb am Ende des Tages noch etwas Zeit für ein erstes Resümee.

Wir hatten Gelegenheit uns in dem zu üben, was zu den Grundsätzen der Hospiz- und Palliativversorgung gehört – Flexibilität und Gelassenheit: Wir haben gegessen wann und was es zu essen gab, waren begeistert wenn das Wetter zwischendurch mal besser oder die Strecke flacher war, haben versucht nicht daran zu denken, dass gleich der nächste Regenschauer kommen könnte oder wir demnächst einen gewaltigen Berg hochstrampeln müssen. Wir haben uns darin geübt, alles zu nehmen wie es ist und das Beste daraus zu machen.

Das verbindet uns mit der Wirtin, bei der wir zu Mittag gegessen haben. Sie macht Heimdialyse und wartet aktuell auf eine Spenderniere. Als sie uns das alles erzählte, lachte sie und sagte:

„Ick fühl mick pudelwohl“

So sehen hier übrigens die Gaststätten aus, wenn sie nicht mehr betrieben werden.

Heute also die letzte Etappe nach Berlin. In 44km endet das, was als verrückte Idee im letzten Jahr in London begann, dann tatsächlich in Berlin. 2 Frauen. 2 Räder. 1 Ziel.
Wir können es selbst noch nicht glauben…

Unsere lieben Kollegen von daheim senden uns Kraft und radeln in Gedanken mit.

4 Kommentare zu „Etappe 13 – Wir fahren von Lutherstadt Wittenberg nach Beelitz und ziehen ein erstes Resümee

  1. Gratulation und alle Achtung, was sie da geleistet haben!!!🥉🥉
    So lebt Hospiz – nie die Hoffnung verlieren!
    Nun noch eine schöne Zeit, Erholung und gute Gespräche in Berlin.
    Angenehme Heimreise 🚂🚄

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  2. GRATULATION!!!
    Hoch die Hände – Streckenende!
    Erholt euch gut von den Strapazen und genießt Berlin in vollen Zügen.
    Kommt gut wieder heim.

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  3. Liebe Sabine, liebe Irmi,

    was für ein wunderschönes Resumee! 🙂
    Ich bin sehr beeindruckt von eurem Durchhaltevermögen und eurer Ausdauer! Ich hoffe, ihr seid mittlerweile gut angekommen und wünsche euch eine gute Zeit in Berlin!
    Lieben Gruß, Doris

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